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Leserbrief
Kirchenaustritt jetzt

vom 25.02.2022
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Zu: »Bischöfe abwählen!« (2/22, Seite 10)

So viele Hoffnungen auf einen Wandel zu einer christlicheren Kirche wurden nicht gehört und erfüllt. Es ist an der Zeit, dass diese Kirche die Menschen und die Menschenrechte ernst nimmt und danach handelt. Hier spricht mir der Artikel von Christoph Fleischmann aus dem Herzen. Für mich und für so viele andere ist es nach den Ereignissen der letzten Wochen und der Reaktion unter anderem von Joseph Ratzinger – den ich nicht mehr Papst nennen kann – zu spät: Ich habe einen Termin beim Amtsgericht zum Kirchenaustritt. Meinen Glauben und meine Erfahrungen mit dem Glauben und den Menschen, denen ich dadurch begegnen konnte, werde ich behalten. Aber eine tiefe Trauer, Enttäuschung und Heimatlosigkeit bleibt. Publik-Forum war und ist in dieser Situation für mich ein Lichtblick und gibt mir einen Rest von Hoffnung auf eine Kirche, wie sie hier gelebt und geschrieben wird. Eva Forster-Demandt, Unna

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 4/2022 vom 25.02.2022, Seite 58
Ein Land als Geisel
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Wie die Ukraine im neuen Ost-West-Konflikt zerrieben wird

Ich finde es schwer erträglich, dass Bischöfe immer noch mehr auf ihr Ansehen bedacht sind, als an die Opfer des Missbrauchs zu denken. Bis hin zum emeritierten Papst geben sie ihre Taten erst dann zu, wenn sie durch Protokolle oder ähnliche Schriften bereits ans Licht gekommen sind. Joseph Ratzinger hat also gelogen. Die Studie im Bistum München hat es bewiesen. Doch er windet sich immer noch und lässt durch seinen Pressesprecher scheinheilige Argumente und Ausreden verkünden. Es ist an der Zeit, das Dogma von der Unfehlbarkeit der Päpste abzuschaffen. Das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und durch das Verhalten des emeritierten Papstes eh ad absurdum geführt. Christina Aust, Düren

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