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Krieg gegen die Ukraine
Beschuss am Morgen, Bar am Abend

Nach zwei Jahren Krieg haben wir Ukrainer keine Illusionen mehr. Der Kampf gegen den Aggressor Russland wird immer zäher. Aber unter Putin wollen wir nicht leben. Ein Bericht aus Kiew.
von Denis Trubetskoy vom 24.02.2024
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Luftangriff auf Kiew: Notgedrungen lernen die Menschen, mit dem Alarm zu leben. (Foto: PA/AP)
Luftangriff auf Kiew: Notgedrungen lernen die Menschen, mit dem Alarm zu leben. (Foto: PA/AP)

In der Ukraine haben wir keine Illusionen mehr. Kaum jemand hier hat damit gerechnet, dass der schwierige Abwehrkrieg gegen Russland 2023 zu Ende geht. Zwar mögen einige ukrainische Kommunikationssprechköpfe ohne jegliche konkrete Verantwortung im Fernsehen vom »Kaffee auf der Krim« bis Ende des Sommers erzählt haben. Ernst genommen wurde das jedoch eher im Ausland. Hier aber dient zusammengerechnet rund eine Million Menschen beim Militär. Unter anderem bedeutet dies, dass buchstäblich jeder jemanden kennt, dem reale Frontumstände bestens bekannt sind. Daher ist es den Ukrainern durchaus bewusst, was es bedeutet, einen Krieg gegen das größte Land der Welt zu führen. Die ukrainischen Streitkräfte kämpfen nicht gegen unter Zwang zusammengezogene Häftlinge. Die russische Armee ist bei allen ihren Nachteilen professionell, hat viel aus den Fehlern von 2022 gelernt und ist in einigen Bereichen wie der elektronischen Kampfführung der ukrainischen überlegen.

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Schlagwörter: Krieg Militär Russland Ukraine
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