Hunderte Tote im Südsudan
Bei Kämpfen im Südsudan sind laut UN in den vergangenen Monaten Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 440 Zivilisten seien getötet und 74 entführt worden, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte mit. 80 000 Menschen seien vertrieben worden. Als Hauptverantwortliche nennt ein UN-Bericht Kämpfer der Rebellenbewegung SPLM/A-IO und die südsudanesische Armee. Die Ermittler berichten von Plünderungen, der Rekrutierung von Kindern und Aufrufen zu Gewalt. Im Südsudan begann 2013 ein Bürgerkrieg. Zwar einigten sich Präsident Salva Kiir und Rebellen unter seinem Gegenspieler Riek Machar auf eine gemeinsame Regierung, trotzdem flammt die Gewalt immer wieder auf.
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