»Das ZdK ist der große Verlierer«
Das Aus für die Fortführung des Synodalen Wegs und das vatikanische Verbot, seine Ergebnisse in eine Rechtsform zu überführen, hat unter reformorientierten Laien und den katholischen Frauen- und Jugendverbänden Frust und Empörung ausgelöst. Die Art des Umgangs Roms mit den deutschen Bischöfen widerspräche »mitteleuropäischen Umgangsformen und den Grundnormen christlichen Miteinanders«, sagte die ehemalige Präsidentin des katholischen deutschen Frauenbundes, Maria Flachsbarth. Die Benediktinerin Philippa Rath nannte das Verhalten des Vatikans »respektlos«. Die Diözesen sollten nun die beschlossenen Reformen durchsetzen. Birgit Mock, Vizepräsidentin des Zentralrats der Katholiken (ZdK), ist der Meinung, dass man der Auseinandersetzung mit Rom nicht länger aus dem Weg gehen dürfe. Eine weitere Verzögerung der Reformen sei den Gläubigen nicht zu vermitteln.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

