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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2025
Der Inhalt:

Editorial

Menschen & Meinungen

Wie weiter nach der Wahl?

Politik & Gesellschaft

Religion & Kirchen

Leben & Kultur

Sachbücher

Aufstehen & Handeln

Debatte

Der letzte Brief

Wie weiter nach der Bundestagswahl?
Die letzte Chance

Die Ampelparteien sind abgestraft, Friedrich Merz ist ein schwacher Sieger, die AfD triumphiert. Und nun? Marina Weisband und Wolfgang Thierse diskutieren über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter des Donald Trump.
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Braucht die Politik mehr Visionen?Marina Weisband sagt ja - Wolfgang Thierse setzt auf die kleinen Schritte (Foto: istockphoto/foto-ruhrgebiet)
Braucht die Politik mehr Visionen?Marina Weisband sagt ja - Wolfgang Thierse setzt auf die kleinen Schritte (Foto: istockphoto/foto-ruhrgebiet)
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Publik-Forum: Frau Weisband, Herr Thierse, wie bewerten Sie Wahlkampf und Wahlergebnis?

Marina Weisband: Ich bin nicht überrascht. Es bleibt das Entsetzen darüber, wie weit Deutschland nach rechts rückt – ein Land, in dem wir so viel über den Aufstieg des Faschismus sprechen. Ich war enttäuscht von den Grünen, die ja ein Hauptziel der Attacken von rechts waren. Statt sich gegen den Rassismus zu stellen, ist Robert Habeck mit dem Zehn-Punkte-Plan in die Anti-Asyl-Raserei eingefallen. Viele Menschen wollten das nicht und haben die Linke gewählt. Wir hatten in den Wochen vor der Wahl so viel Energie auf der Straße. Diese Leute haben sich gefragt, wen sie wählen können. Die Grünen haben den Weg der amerikanischen Demokraten gewählt und versucht, in eine

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Hans Th. Flory 04.04.2025:
Bei Wolfgang Thierse merkt man die lange Zusammenarbeit mit der CDU und den ständigen Appell an den Kompromiss. Bei Marina Weisband spürt man die klare Forderung nach Wertorientierung. Nur haben beide Parteien, SPD und Grüne, sich von den Medien jagen lassen. Und wie ambivalent Medien agieren, sieht man in der Fahrattacke in Mannheim. Kaum war bekannt, dass der Fahrer ein Deutscher war, sank das große Interesse. Die Medien müssen aufpassen, dass sie den Schreihälsen nicht Tür und Tor öffnen.

Helmut Krüger 04.04.2025:
Wie es Marina Weisband richtig beschreibt: Negative Nachrichten werden öfter geklickt. »So entsteht das Gefühl, alles sei ganz schlimm, obwohl es uns persönlich gutgeht.« Ein Syrer oder Afghane, der auf furchtbarste Weise Kleinkinder ersticht oder mittels Auto in eine Menge fährt, bleibt zehnmal mehr im Gedächtnis haften, als wenn ein Hiesiger solches tut. Robert Steinhäuser? Irgendwo schon mal gehört, Achselzucken! Femizide? Eine interne Familienangelegenheit, die leider etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Bange Frage: Unterhöhlt, zerstört sich die Demokratie nicht in dem Maße selber, soweit eine innere Vergiftung einzieht dergestalt, dass zwischen ausgemachten »Putinknechten« und ausgemachten »Nato-Zöglingen« zumindest im zunehmend irrealen, weil reflexionsarmen Internet im Zweifelsfall nicht einmal mehr ein Körnchen Wahrheit passt? Ist Reflexion außer Mode geraten, sprich: das In-den-Fokus-Nehmen zeitübergreifender Prozesse?

Thomas Bartsch-Hauschild 06.03.2025, 09:49 Uhr:
DerReflex und Wechsel von links nach rechts- ist eine mögliche Antwort auf das Versagen in der Asylpolitik und das scheitern der Ampel.
Existenz- Angst ist die Flucht in das andere um zu überleben in der Ungewissheit.Die Gegenwart ist stärker als die Warnung der Vergangenheit, im Hitler- Deutschland.

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