Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2016
Der Inhalt:

Editorial

Menschen & Meinungen

Kommentare

Politik & Gesellschaft

Sein & Haben

Religion & Kirchen

Glauben & Streiten

Leben & Kultur

Lesen Hören Hingehen

Sachbücher

Aufstehen & Handeln

Der letzte Brief

Selbstmord eines Priesters

US-Befreiungstheologe Virgil Elizondo erschoss sich nach Missbrauchsvorwürfen
vom 25.03.2016
Artikel vorlesen lassen
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Virgil Elizondo (1935-2016) war ein international hoch angesehener Befreiungstheologe, Gemeindepfarrer von Santa Rose de Lima in der texanischen Millionenstadt San Antonio und Theologieprofessor an der renommierten Notre-Dame-Universität in South Bend, Indiana. Wie kaum ein anderer Theologe thematisierte Elizondo die Not und das Leid der lateinamerikanischen Armutsflüchtlinge und den – erst dieser Tage wieder von Papst Franziskus kritisierten – Skandal der befestigten Südgrenze der USA. Elizondo, der als Wissenschaftler mit Preisen wie der Letare Medal geehrt wurde, galt als Experte für die Theologie der Latino-Einwanderer in den Vereinigten Staaten. Elizondo erschoss sich laut Polizei und Obduktionsbericht am 14. März in seiner Wohnung in San Antonio. Gegen den Achtzigjährigen war von einem anonym bleibenden Kläger in einem Justizverfahren im Mai 2015 der Vorwurf erhoben worden, er habe ihn als Kind begrapscht und geküsst. Der Kläger war als Kind 1983 zu Father Elizondo geflüchtet, um zu berichten, dass der Priester Jesus Armando Dominguez ihn sexuell missbraucht habe. Statt zu helfen, habe Elizondo sein Vertrauen missbraucht. – Father Dominguez wurde wegen Missbrauchsvergehen in 58 Fällen zu 43 Jahren Haft verurteilt. Elizondo, laut Time einer der spirituellen Führer der USA, hatte die vor Gericht erhobenen Vorwürfe entschieden abgestritten. SNAP, die Vereinigung der kirchlichen Missbrauchsopfer, hatte gefordert, Notre Dame solle Elizondo umgehend aus dem Lehrkörper entfernen.

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung (Öffnet in einem neuen Tab).

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette (Öffnet in einem neuen Tab).
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0
Spezial-Newsletter Vatikan
Spezial-Newsletter Vatikan
Papst Franziskus ist schwer erkrankt. Noch arbeitet er weiter, als starkes Weltgewissen in einer Zeit der Krisen. Doch im Vatikan hat der Machtkampf um seine Nachfolge bereits begonnen – und damit der Richtungsstreit um die katholische Kirche. Mit unseren Analysen bleiben Sie auf dem Laufenden.