»Wir wollten nicht alleine glücklich sein«


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Publik-Forum: Frau Neudeck, Herr Neudeck, Sie beide sind fast vierzig Jahre für Menschen in Not aktiv. Es begann 1979 mit der Cap Anamur, dem Flüchtlingsschiff, mit denen Sie Tausende vietnamesische Boat-People gerettet haben. Wer von Ihnen hatte die Idee zuerst?
Christel Neudeck: Die Idee kam von den Franzosen, von einem Komitee um den Philosophen André Glucksmann. Das Bedürfnis zu helfen war aber überall. In ganz Europa machten Menschen sich Gedanken, wie man die Ertrinkenden aus dem Chinesischen Meer retten könnte. So wie heute, wenn wir die Bilder aus Syrien sehen.
Rupert Neudeck: Die Franzosen waren aber die Ersten, die konkret gehandelt haben und gleich ein Schiff hatten – was ich sehr fasziniere
Rupert Neudeck, geboren 1939, ist promovierter Philosoph und Journalist. Als Gründer von Cap Anamur leistete er humanitäre Hilfe in zahlreichen Krisengebieten der Welt. 2003 gründete er mit Aiman Mazyek auch den Verein »Grünhelme e. V.«, der in interreligiöser Zusammenarbeit den Wiederaufbau sozialer und medizinischer Einrichtungen in ehemaligen Kriegsgebieten betreibt.
