Der Körper als Verheißung
Wir können uns nicht abfinden mit einer zufälligen Lebensspanne von ein paar Jahren, nach der wir ins absurde Nichts versinken. Die Auferstehungshoffnung gehört zur Mitte des christlichen Glaubens. Doch die Vorstellung, dass dazu Leiblichkeit gehören soll, bleibt fremd, weil man ja weiß, dass der Körper im Tod zerfällt. Der menschliche Körper aber, so meine ich zu erkennen, lässt die Erwartung eines Lebens in Fülle über den Tod hinaus nicht unsinnig erscheinen. Glaube, Liebe, Hoffnung sprengen die Grenzen von Raum und Zeit: Sie sind in den Körper »inkarniert«.
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Helmut Jaschke, geboren 1942, ist emeritierter Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik sowie Traumatherapeut.
