Was hält die Gesellschaft zusammen?
von
Britta Baas
vom 23.03.2018
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Publik-Forum: Herr Nachtwey, ich frage Sie als Sozialwissenschaftler: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?
Oliver Nachtwey: Die Menschen müssen spüren können, dass sie zwar nicht eine Gesellschaft der materiell Gleichen, aber der relativ Gleichgestellten und Gleichberechtigten sind. Das ist aktuell nicht der Fall.
Aber die wirtschaftliche Lage ist doch gut. Was stört Sie denn?
Nachtwey: Wenn man sich die Gesellschaft wie ein Haus vorstellt, dann hatte man in der jungen Bundesrepublik der 1950er-Jahre unten einen festen Boden eingezogen, neue Fenster eingesetzt, das Treppenhaus gemacht. Die Treppe war zwar steil und beschwerlich, trotzdem konnte man in die oberen Etagen kommen. In
Georg
Bätzing,
geboren 1961 in Kirchen (Sieg), ist seit September 2016 Bischof von Limburg. Zuvor war er Generalvikar im Bistum Trier. In der Deutschen Bischofskonferenz leitet er die Kommission für den Interreligiösen Dialog.
Volker Jung,
geboren 1960 im hessischen Schlitz, ist seit 2009 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er ist unter anderem Mitbegründer der Stiftung gegen Rassismus. Bis 2014 war er Mitglied des Integrationsbeirats der Bundesregierung.
Oliver
Nachtwey,
geboren 1975 in Unna, ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. An der Universität Basel hat er eine Professur für Sozialstrukturanalyse inne. Für sein Buch »Die Abstiegsgesellschaft« (2016) erhielt er den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Michael
Rudolph,
geboren 1977 in Bad Hersfeld, Politik- und Verwaltungswissenschaftler, ist seit Dezember 2017 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hessen-Thüringen. Zuvor war er Regionsgeschäftsführer des DGB in Nordhessen und Koordinator der Europapolitik in seinem DGB-Bezirk.
Die öffentliche Diskussion, die diesem Gespräch zugrunde liegt, fand am 16. Januar 2018 in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt. Das erste Hessische Sozialforum dieser Art wurde ausgerichtet vom DGB, den Bistümern Limburg, Mainz und Fulda sowie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Kirche im Rheinland.
Bätzing,
geboren 1961 in Kirchen (Sieg), ist seit September 2016 Bischof von Limburg. Zuvor war er Generalvikar im Bistum Trier. In der Deutschen Bischofskonferenz leitet er die Kommission für den Interreligiösen Dialog.
Volker Jung,
geboren 1960 im hessischen Schlitz, ist seit 2009 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er ist unter anderem Mitbegründer der Stiftung gegen Rassismus. Bis 2014 war er Mitglied des Integrationsbeirats der Bundesregierung.
Oliver
Nachtwey,
geboren 1975 in Unna, ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. An der Universität Basel hat er eine Professur für Sozialstrukturanalyse inne. Für sein Buch »Die Abstiegsgesellschaft« (2016) erhielt er den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Michael
Rudolph,
geboren 1977 in Bad Hersfeld, Politik- und Verwaltungswissenschaftler, ist seit Dezember 2017 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hessen-Thüringen. Zuvor war er Regionsgeschäftsführer des DGB in Nordhessen und Koordinator der Europapolitik in seinem DGB-Bezirk.
Die öffentliche Diskussion, die diesem Gespräch zugrunde liegt, fand am 16. Januar 2018 in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt. Das erste Hessische Sozialforum dieser Art wurde ausgerichtet vom DGB, den Bistümern Limburg, Mainz und Fulda sowie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Kirche im Rheinland.
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