Biertrinken gegen den Klimawandel
Die schlechte Nachricht zuerst: Nicht nur Flugzeuge und Kohlekraftwerke, auch Brauereien setzen große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid frei. Ist das Feierabendbier also eine Klimasünde? In gewisser Hinsicht ja. Denn während der alkoholischen Gärung entsteht Kohlendioxid, in diesem Zusammenhang bekannt als Kohlensäure. Eine mittelständische Brauerei mit einem Jahresausstoß von 200 000 Hektolitern Bier gibt jedes Jahr etwa 200 000 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre ab. Gleichzeitig brauchen Brauereien aber auch Kohlendioxid, zum Beispiel zum Reinigen von Flaschen und zum Aufsprudeln von Getränken. Daher müssen Brauereien sogar Kohlendioxid dazukaufen. Einerseits wird also CO2 in die Atmosphäre entlassen, auf der anderen Seite wird »frisches« CO2 gekauft.
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