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Die Schweiz nach dem Burka-Verbot

vom 26.03.2021
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Mit knapper Mehrheit haben die Schweizer ein Burka-Verbot beschlossen. Es ist bereits das zweite erfolgreiche Volksbegehren, das sich gegen ein Symbol des islamischen Glaubens wendet. Doch anders als beim Minarettverbot kommentierten die katholischen Bischöfe und die Schweizer Evangelische Allianz das Ergebnis verhalten zustimmend. Eine Totalverhüllung der Frau komme ihrer Nichtbeachtung gleich, hieß es. Kritik äußerte dagegen der Präsident des Israelitischen Gemeindebundes Ralph Lewin: »Es geht nicht an, dass wir Kleidungsvorschriften in die Verfassung schreiben.« Er sieht eine »gefährliche Entwicklung« gegen Minderheiten, die auch Juden treffen könnte. Pascal Gemperli, Sprecher der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz, sagte, er fürchte um die Sicherheit der Muslime im Land. Die Abstimmung sei wie bei den Minaretten auf eine bestimmte Gemeinschaft ausgerichtet gewesen, »und wir wissen nicht, was als Nächstes kommt«.

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