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AUFGEFALLEN
»Uns kann man nicht mehr verschaukeln«

Doris Reisinger erklärt in ihrer starken Rede bei der Verleihung des Hebert-Haag-Preises, warum Sie keine Hoffnung hat, dass sich die Kirche angesichts der Missbrauchskrise reformieren kann.
von Christoph Fleischmann vom 23.03.2022
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Klare Analyse: Die Theologin Doris Reisinger. (Foto: Lars Berg/KNA)
Klare Analyse: Die Theologin Doris Reisinger. (Foto: Lars Berg/KNA)

Sanft spricht sie, aber klar: »Ich habe jegliches Vertrauen in und jegliche Erwartung an die katholische Kirche verloren. Ich habe einfach eine Illusion verloren, an der so viele andere noch festhalten«, so die Theologin Doris Reisinger bei ihrer Dankesrede zur Verleihung des Herbert-Haag-Preises. Zusammen mit sieben anderen Betroffenen von klerikalem Missbrauch hat sie in diesem Jahr die Auszeichnung erhalten. Die Priester, die sie missbraucht, und diejenigen, die ihnen das ermöglicht hätten, seien alle noch im Amt, sagt Resinger in der Luzerner Lukaskirche.

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Schlagwörter: Katholische Kirche Orden
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