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Leserbrief
Die AfD verbieten?

vom 19.03.2024
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Zu: »Es ist der Aufschrei der Anständigen« (4/2024, Seite 12-16)

Ein Verbot hilft nicht viel: Die AfD ist nicht die Ursache der Spaltung, sondern ein Symptom. Die erfreulichen Demonstrationen gegen Extremismus müssen überleiten in Reparaturen an vernachlässigten gesellschaftlichen Systemen. Unser Land ist eine gigantische Baustelle. Zukunft muss erkennbar gestaltet werden. Der Titel des Heftes fragt, wie die Demokratie geschützt werden kann. Antwort: Durch engagierte Arbeit an den Baustellen der Gesellschaft. Georg Klaus, Kassel

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 6/2024 vom 22.03.2024, Seite 62
Das große Spiel der Hoffnung
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Fulbert Steffensky über die anarchische Kraft von Ostern
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Demokratie schützen heißt unter anderem, für alle Ungerechtigkeiten auf die Straße zu gehen! Demokratie heißt, sich aktiv (vor allem in den Parteien) einzubringen! Demokratie heißt, differenzieren zu können und nicht dem Hype nachzulaufen! Demokratie heißt, ein menschliches – für uns Christen: ein christliches – Menschenbild als Fundament zu haben! Demokratie heißt, wachsam und flexibel sein! Demokratie ist sehr anstrengend, aber wichtig! Wolfgang Zopora, Bad Alexandersbad

Da alle Parteien bisher versagt haben gegen den Rechtsradikalismus, ja bei der Flüchtlingspolitik sogar mit demselben Feuer wie die AfD spielen, frage ich mich, warum man nicht aus dieser Bewegung eine neue Partei gründet, die politisch klare Kante für Vielfalt systematisch aufbaut. Sie würde bei der Wahl garantiert als stärkste Kraft hervorgehen. Hans Th. Flory, Heidelberg

Viele AfD-Wählerinnen und -Wähler sind gar nicht verunsichert, sondern sind sich sehr sicher, dass es richtig ist, ihre Privilegien gegen Leute zu verteidigen, die sie infrage stellen. Sie verteidigen zum Beispiel die traditionellen Privilegien von Menschen, die in der Kohle-, Stahl-, Zement-, Chemie- und Autoindustrie arbeiten, gegen den Klimaschutz, der die Zukunft dieser Arbeitsplätze bedroht. Sie verteidigen, wie man an den Bauernprotesten sehen kann, traditionelle Steuerprivilegien für fossilen Energieverbrauch gegen den Klimaschutz und gegen die Interessen der Dienstleistungswirtschaft. Wir haben es mit realen Interessenkonflikten zu tun. Jens Jürgen Korff, publik-forum.de

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