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Nargess Eskandari-Grünberg
Lichter an für Ramadan

Nargess Eskandari-Grünberg hat die Frankfurter Ramadan-Beleuchtung angeschaltet und erntet Kritik. Sie hat Schlimmeres erlebt.
von Judith Bauer vom 20.03.2024
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Bürgermeisterin mit Fluchtgeschichte: Nargess Eskandari-Grünberg. (Foto: epd/Heike Lyding)
Bürgermeisterin mit Fluchtgeschichte: Nargess Eskandari-Grünberg. (Foto: epd/Heike Lyding)

Es ist der Abend, bevor der Fastenmonat Ramadan beginnt. In der Frankfurter Innenstadt haben sich ein paar Hundert Menschen versammelt, um bei diesem kleinen besonderen Moment dabei zu sein. Sie zählen einen Countdown rückwärts: »Drei, zwei, eins« – und die Lichter gehen an, die Menge jubelt. »Happy Ramadan« steht da in schnörkeliger Leuchtschrift, Monde und Sterne baumeln über der Fußgängerzone. Die Frau, die den Lichtschalter umgelegt hat, heißt Nargess Eskandari-Grünberg und steht mit ihrer Lebensgeschichte für eine Stadt, deren kulturelle Vielfalt positiv besetzt ist. Eskandari-Grünberg ist seit 2021 Bürgermeisterin, seit über 20 Jahren macht sie Lokalpolitik für die Frankfurter Grünen. Im vergangenen Jahr war sie für einige Monate kommissarische Oberbürgermeisterin, nachdem Peter Feldmann aus diesem Amt abgewählt worden war; heute ist sie Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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