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Frieden mit der PKK?
Erdogans plötzliche Wende

In der Türkei scheint auf einmal eine Einigung möglich zwischen den Kurden und der Regierung. Wie kommt es dazu nach Jahrzehnten des Konflikts?
von Cem Sey vom 19.03.2025
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Held der Kurden: Abdullah Öcalan wird auch im syrischen Hasakah verehrt. (Foto: PA / Reuters / Orhan Qereman)
Held der Kurden: Abdullah Öcalan wird auch im syrischen Hasakah verehrt. (Foto: PA / Reuters / Orhan Qereman)

Gewisse Begriffe stehen in der Türkei für komplexe Phänomene. Sie werden wie Kurzformeln verwendet. So meint das Wort »Organisation« in der politischen Praxis des Landes die PKK, also die seit den 1970er-Jahren gegen die türkische Regierung kämpfende Guerillaorganisation der Kurdischen Arbeiterpartei. »Region« ist die Formel für Kurdistan. Und »Frieden« wiederum steht für die bisher aussichtslose Lösung der Kurdenfrage. Zu ihrer Lösung soll nun der »Prozess« führen. Viele Beobachter sind voller Hoffnung, dass »die kurdische Frage« dieses Mal tatsächlich friedlich gelöst werden könnte.

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