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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2025
Der Inhalt:

Leben & Kultur

Menschen mit Migrationsgeschichte
Heimat wider Willen

Migration war das alles bestimmende Thema im Wahlkampf. Wie geht es Menschen mit Migrationsgeschichte in einem Land, das sie zunehmend als Problem ansieht?
von Nana Gerritzen vom 22.03.2025
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Einer von zehn Millionen, die nicht wählen dürfen: Aydin Akin lebt seit 1968 in Deutschland. (Foto: Stephan Pramme)
Einer von zehn Millionen, die nicht wählen dürfen: Aydin Akin lebt seit 1968 in Deutschland. (Foto: Stephan Pramme)
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Deutschland sei seine Steuerheimat, sagt Aydin Akin, 81 Jahre alt. »Ich mag deutsche Rechtsstaatlichkeit«, so der pensionierte Steuerberater. Wenn er zu Besuch in die Türkei reise, verteidige er seine Wahlheimat oft. Von Freunden und Familie dort werde er als Deutscher gesehen. »Aber Deutschland sieht in mir auch nach all den Jahren vor allem den Ausländer«, sagt er. Die Beziehung zwischen ihm und dem Land, in dem er lebt, seit er 1968 die Türkei verließ, ist kompliziert.

Die Bundestagswahl am 23. Februar hat er verfolgt, selbst aber nicht gewählt – weil er nicht wahlberechtigt ist. »Ich habe einen türkischen Pass, bin aber seit 57 Jahren in Deutschland. Seit Jahrzehnten zahle ich hier Steuern«, sagt er. »Warum zählt meine Stimme nicht?« Akin würde gern mitentscheiden, wer Deutschland regiert. H

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