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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2025
Der Inhalt:

Leben & Kultur

Leserbrief
Werbung für Alkohol

vom 18.03.2025
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Zu: »Werbung für Alkohol verbieten?« (4/2025, Seite 8-9)

Alkoholwerbung verbindet den Alkoholgenuss mit guter Laune, attraktiven Freunden, Selbstbewusstsein und Lebenslust. Es geht also nicht um Information, sondern um Manipulation. Ich bin nicht nur für ein Werbeverbot für Alkohol, Tabak und Cannabis, sondern auch für eine Beschränkung des Verkaufs auf spezielle Geschäfte für Drogen. Innerhalb dieser Geschäfte kann dann auch Alkoholwerbung erlaubt werden. Bernhard Wagner, publik-forum.de

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 06/2025 vom 21.03.2025, Seite 62
Von der Freiheit eines Bauernmenschen
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Wo Luther vor 500 Jahren irrte und die Bauern recht hatten

Die beiden Beiträge zu Pro und Contra haben gar nicht erwähnt, wie gut es ist, dass Zigarettenwerbung erfolgreich verboten wurde. Für den Schutz von (nicht nur jungen!) Suchtgefährdeten sollte unserer Gesellschaft der Gewinn durch Steuern nicht so wichtig sein – zumal ja die Folgekosten eh riesig sind. Christian Enke, Wetzlar

Ich mache seit circa 25 Jahren Drogenprävention an Schulen und anderen Einrichtungen. Solange der Markt mit legalen und illegalen Drogen in dem derzeitigen Ausmaß gedeckt ist, bedarf es keines Werbeverbotes, da die Marktverfügbarkeit die beste Werbung ist. Die Alkoholwerbung in Sportstätten mit Alkoholkonsum kann auch durch ein Werbeverbot nicht eingefangen werden. Offensichtlich müssen wir durch das Tal der Erfahrung, bis wir ein verträgliches Maß des Drogenkonsums in der Industriegesellschaft erreicht haben. Bis dahin wird es noch viele Opfer kosten. Gustav Haab, publik-forum.de

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