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Mutterbilder
Was ist eine Mutter?

Ungleich verteilte Fürsorgearbeit, Erwartungsdruck, Burnout vom ständigen Angefasstwerden – Mutterschaft schwankt zwischen Glück und Verzweiflung. Doch die Ausstellung »Mama – von Maria bis Merkel« im Düsseldorfer Kunstpalast geht tiefer.
von Anne Strotmann vom 25.03.2025
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Es gibt wohl kaum ein Wort, das so viele Emotionen auslöst, wie »Mama«. Und man hat es gleich im Ohr: gerufen, geweint, zärtlich geflüstert –. Die Ausstellung »Mama. Von Maria bis Merkel« im Düsseldorfer Kunstpalast beginnt auch direkt mit einem Klang, den man den ganzen Tag nicht mehr loswird: »Maaamaaa, du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen«, singt Heintjes Kinderstimme. Alltagsnäher ist die Assoziation, die aus einer vielstimmigen Soundinstallation schallt, die das Museum aus Sprachnachrichten zusammengestellt hat: »Wenn ich ›Mama‹ höre, denke ich an eines meiner Kinder, wie es auf der Toilette sitzt, Mama ruft und wartet, dass da bald jemand kommt, der hilft.« Was heißt es, eine Mutter zu sein, zu werden, zu haben? Dem Thema wurden schon einige Ausstellungen, Bücher und Filme gewidmet. Meist ging es dabei darum, Tabus zu brechen und die verkitschten Mutterbilder mit der harten Realität voller Angst, Stress und Chaos auszutreiben. Der Düsseldorfer Kunstpalast zeigt dagegen ganz verschiedene Perspektiven auf Mutterschaft, die kulturgeschichtlich miteinander verbunden sind – von Maria als Sinnbild für mütterliche Hingabe bis zur »Mutti« der Nation, Angela Merkel.

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