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Maria verbindet

vom 05.04.2019
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Zum zweiten Mal haben Christen und Muslime in Jordanien gemeinsam das Fest Mariä Verkündigung gefeiert. Die interreligiöse Feier, die im Kulturzentrum der jordanischen Hauptstadt Amman unter Schirmherrschaft des jordanischen Ministerpräsidenten Omar Al-Razzaz stattfindet, ist Teil einer Reihe von jordanischen Initiativen, die die Freundschaft von Christen und Muslimen fördern sollen. Mit ihrer mehrfachen Erwähnung im Koran sei Maria das herausragende Beispiel einer biblischen Persönlichkeit, die wie »Jesus und eine Reihe von Propheten wie Moses, Elija, Abraham, Johannes der Täufer von beiden Religionen verehrt wird«, erklärt Rifat Bader, Leiter des katholischen Medienzentrums in Amman. Die Idee, das Marienfest christlich-muslimisch zu begehen, kommt ursprünglich aus dem Libanon. Dort wird es schon seit zehn Jahren interreligiös gefeiert. Seit drei Jahren ist Mariä Empfängnis sogar ein staatlicher Feiertag. In einer Zeit, in der Religionen oft missbraucht werden, um einen Keil zwischen Menschen zu treiben, sind das ermutigende Beispiele.

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