Ramadan unter Corona-Bedingungen
Zu Beginn des Ramadan hat Erol Pürlü, Sprecher des Koordinationsrats der Muslime, dazu aufgerufen, sich in Zeiten von Corona an die Hygieneregeln und an die Verordnungen der Länder und Kommunen zu halten. Der Schutz des Lebens stehe an höchster Stelle. Ramadan sei für Muslime nicht nur Fastenzeit, erklärte Pürlü. »Er ist auch eine Zeit der Gemeinschaft, der Gastfreundschaft, der Hilfsbereitschaft und der Solidarität.« Leider werde dies durch die Pandemie eingeschränkt. Gemeinschaftliche Iftar-Essen mit Nachbarn und Mitgliedern der Stadtgesellschaft fielen dieses Jahr aus. Der Ramadan hat am 13. April als erstem Fastentag begonnen und endet mit dem Fest zum Fastenbrechen am 13. Mai. Die für den Ramadan speziellen Tarawih-Gebete begannen schon am Abend des 12. April. Im Ramadan sind die Gläubigen aufgerufen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr zu verzichten.
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