Wie die Nazis das Kochbuch der Großmutter raubten
Familiengeschichte. »Das Buch Alice« liest sich wie ein Kriminalroman, es geht um Nazi-Verbrechen, Geheimagenten und Plagiat. Nur dass das, was man da liest, tatsächlich so geschehen ist. Die Historikerin Karina Urbach hat für dieses Buch die Geschichte ihrer Großmutter Alice Urbach recherchiert. Als junge Frau aus gutbürgerlichen Verhältnissen, die aber früh als Witwe und alleinerziehende Mutter um ihre Existenz bangen muss, macht Alice aus ihrer Liebe zum Kochen ein erfolgreiches Geschäft. Sie eröffnet im Wien der 1920er-Jahre eine renommierte Kochschule, entwickelt den ersten Lieferservice des Landes – und landet 1935 mit ihrem Kochbuch »So kocht man in Wien!« einen Bestseller, der rasch zum Standardwerk wird.
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