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Leserbrief
Platzverbraucher

vom 15.04.2024
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Zu: »Höhere Parkgebühren für SUV?« (5/2024, Seite 8-9)

Zu behaupten, mit einer höheren Parkgebühr für größere Autos würde man den Menschen vorschreiben, welche Autos sie fahren sollen, ist doch nichts anderes als Populismus. Leider greift diese Art der Totschlagargumentation immer mehr um sich. Annette Hübner, Kiel

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 7/2024 vom 12.04.2024, Seite 62
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Ich stimme mit dem Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay, überein, dass das Parken in der Stadt für Anwohner nicht kostenlos sein darf. Und es ist richtig, dass die Gebühren umso höher sind, je größer und schwerer das Fahrzeug ist. Es ist jedoch nicht ausreichend, Anwohnerparkplätze einzurichten und dafür Gebühren zu erheben. Um eine Verkehrswende einzuleiten, muss die Anzahl der Parkplätze deutlich reduziert werden. Die Maßnahme muss von Anfang an klar kommuniziert werden: Wir wollen besonders die Zahl der großen SUV und der großen Wohnmobile reduzieren, um insgesamt mehr Platz für Fußverkehr, Radverkehr und Erholungsflächen zu haben. Die Reduktion der großen Fahrzeuge muss einhergehen mit einer Reduktion der Parkplatzfläche insgesamt. Georg Weil, Hannover

Höhere Parkgebühren für teure, große Autos ist doch kein Verbot, diese zu fahren! Wer sich so ein in jeder Hinsicht unvernünftiges Riesending leisten kann, kann auch ein paar Euro mehr fürs Parken bezahlen. Diese Autos sind nicht nur schreckliche Platzverbraucher, sondern belasten die Allgemeinheit noch auf vielfache andere Weise. Beate Allmenröder, Buseck

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