Religion und Psychiatrie
Die Vermessung der Seele


Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen

Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €

Das Aufkommen der Psychiatrie und die Erkenntnisse Sigmund Freuds waren für das Christentum eine Kränkung, auf die es lange keine Antwort fand. Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein verstand man psychische Krankheiten als eine Art Entgleisung des leib-seelischen Gleichgewichts. Und da die Seele etwas mit Gott zu tun hatte, auf welche Weise auch immer, waren diese Störungen auch auf geistliche Weise zu korrigieren. War nicht die Bibel voll von Geschichten, in denen es um Kontrollverlust, fremde Stimmen, satanische Einflüsterungen ging? Und hatte nicht Jesus als souveräner Therapeut gewirkt, indem er Dämonen austrieb und Kranke gesundmachte? Doch nun entstand in dem religiös konnotierten Spannungsfeld von Medizin und Nicht-Medizin ein völlig anderes System, ein neuer Deutehorizont, der nicht nur andere Erklärmuster und Ther
Die Ausstellung »Verrückt. normal« ist im Historischen Museum
Basel noch bis 29. Juni zu sehen, dienstags bis sonntags 10-17 Uhr.

Thomas Bartsch-Hauschild 03.04.2025, 11:39 Uhr:
Die menschliche Seele ist die Wächterin unseresm lebendigen Herzen.
Jeden Tag unermüdlich ein Kompass der uns sicher leitet und zeigt in welche Richtung es heute geht.
Der sanfte oder schnelle Ton mit dem Herzschlag ist nicht nur hörbar - ein Gefühl von Spannung und Entspannung in jeder Bewegung spürbar.