Ausstellung »Honiggelb«
Viel Honig, wenig Stachel


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Ausstellung. »Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«, lautet die bekannte Prophezeiung Albert Einsteins. Da ist es erstaunlich, dass die Doppelausstellung »Honiggelb« im Museum Wiesbaden die Bedrohung der Bienen kaum erwähnt. Der naturkundliche und kulturgeschichtliche Teil ist lehrreich, aber unkritisch: Kein Wort dazu, wie der Mensch Honigbienen durch Imkerei schadet und den Lebensraum von Wildbienen zerstört. Ob es daran liegt, dass dem Museumsdirektor die Idee zur Ausstellung ausgerechnet bei einem Imkerkurs kam?
Interessant ist der Kunst-Teil der Ausstellung. Er zeigt, dass Bienen-Kitsch Tradition hat: In Hans Thomas Gemälde »Der Bienenfreund« von 1863 sitzt ein Mann in grüner Idylle versonnen vor einem
»Honiggelb – Die Biene in der Kunst. Von der Renaissance bis in die Gegenwart« ist bis zum 22. Juni 2025
im Museum Wiesbaden zu sehen und bis zum 8. Februar 2026 »Die Biene in der Natur und Kulturgeschichte«
