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Tut das Unerhörte

Verzicht auf Rache und Parteilichkeit für die Rechtlosen sind Jesu Forderungen an die Starken. Sie können den Ausstieg aus der Gewaltspirale schaffen
von Jörg Zink vom 23.04.2004
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Wir sind auf einem Berg versammelt und hören, was Jesus uns darlegt. Er spricht darüber, wie ein Handeln in seinem Geist zu verstehen ist. Er spricht neben viel anderem über das Sagen der Wahrheit, über den Sinn der Gerechtigkeit, über den Gebrauch von Gewalt und über den Willen zum Frieden.

Nehmen wir die Seligpreisung derer, die nach Gerechtigkeit hungern: Sie werden Gerechtigkeit schaffen und Gerechtigkeit empfangen. Wer danach hungert, dass die Hungrigen essen, wird satt werden. Wer danach dürstet, dass die Durstigen trinken, wird seinen Durst löschen. Wer hungert und dürstet danach, dass Menschen ihre Würde bewahren, wird seine eigene Würde empfangen. Wer andere tröstet, findet Trost in seinem eigenen Elend. Wer andere frei macht, wird ein freier Mensch sein.

Gerechtigkeit heißt nicht: Jedem das Gleiche. Oder: Jedem da

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