Streitfragenzur Zukunft
Führen uns heilige Bücher in die Zukunft?

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Die Heiligen Texte, auf die sich Judentum, Christentum und Islam beziehen, haben derzeit keine gute Presse. Symptomatisch für den Eindruck, den viele von diesen Büchern haben, ist ein Zitat des Atheisten Richard Dawkins. Er schreibt in seinem Bestseller Der Gotteswahn: »Der Gott des Alten Testaments ist die unangenehmste Gestalt der gesamten Dichtung: eifersüchtig und auch noch stolz drauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Kontrollfreak; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, kinds- und völkermörderischer, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.«
Zu beachten ist, dass diese Kritik die Fiktionalität der Gewalttexte der Bibel bereits bedenkt. Entsprechend gering dürfte die Entlastung se
geboren 1971, ist Professor für Katholische Theologie in Paderborn. Er war maßgeblich beteiligt an der Gründung des dortigen Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften. Juden, Christen und Muslime arbeiten an diesem Zentrum eng zusammen.
In Publik-Forum 7/2017
schrieb Hamed Abdel-Samad auf die Frage: Führen uns heilige Bücher in die Zukunft?: »Nein, das können sie nicht!«
Liebe Leserin, lieber Leser,
zu diesem Streit drucken wir in der nächsten Ausgabe Ihre Zuschriften ab!
In unserer Reihe
»Streitfragen zur Zukunft«
lasen Sie bisher: »Macht uns das Internet
zu schlechteren Menschen?« und »Müssen wir den Kapitalismus überwinden?«
