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Proteste gegen 5G

vom 19.04.2019
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Mehr als 54 000 Menschen haben eine Petition an den Deutschen Bundestag zum Stopp des 5G-Mobilfunks unterzeichnet. Damit hat sie das notwendige Quorum erreicht und muss im Petitionsausschuss behandelt werden. Ihr Ziel: »Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Verfahren zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen auszusetzen und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards zu unterbinden, solange wissenschaftlich begründete Zweifel über die Unbedenklichkeit der Technologie bestehen.« Jörn Gutbier, Vorsitzender der mobilfunkkritischen Initiative diagnose:funk, kritisierte, dass bis heute keine Technikfolgenabschätzung zu 5G vorliege. Er forderte eine Bundestagsanhörung zum Risiko-Forschungsstand von 5G, zu dem unabhängige Wissenschaftler und Verbraucherschutzorganisationen eingeladen werden müssten. »Gerade bei 5G zeigt sich, wie durch den Einfluss der Mobilfunklobby die Studienlage verzerrt dargestellt wird. Die Meinungsbildung der Bundesregierung fußt auf verharmlosenden und falschen Informationen«, sagte Gutbier. Auch der Verein MCS/CFS-Initiative NRW fordert Politik und Wissenschaft auf, die durch 5G zu erwartende Strahlenbelastung zu minimieren. Er vertritt die Interessen von Menschen mit chronischen Multisystemerkrankungen. Mit einer Postkartenaktion protestiert der Verein Weiße Zone Rhön gegen den neuen Mobilfunkstandard. Er setzt sich für mobilfunkfreie Zonen für Elektrosensible ein und ruft dazu auf, die Briefkästen zahlreicher Minister mit Protest-Postkarten zu fluten. Die Postkarten können beim Verein bestellt werden.

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