Philippinische Kirche protestiert gegen Bergbau
Die katholische Kirche auf den Philippinen verurteilt die erneute Lizenzvergabe für internationale Bergbauunternehmen durch Präsident Rodrigo Duterte. Vor neun Jahren hatte die Vorgängerregierung ein Moratorium erlassen. Nun erhofft man sich durch die Verträge mit drei Bergbauunternehmen Investitionen in Höhe von vier Milliarden US-Dollar. Das bringe dem Land Steuereinnahmen von 800 Millionen US-Dollar und 400 Millionen US-Dollar für Entwicklungshilfeprojekte, sagte der Präsidentensprecher Harry Roque. Die katholische Bischofskonferenz, die das Netzwerk Alyansa Tigil Mina (ATM) unterstützt, in dem sich Bergbaukritiker zusammengeschlossen haben, bezweifelt dies.
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