Ausstellung T. Lux Feininger
Modern romantisch
Ausstellung. Er war ein Künstler zwischen zwei Welten: T. Lux Feininger, Sohn des Malers Lyonel Feininger. Geboren wurde er 1910 in Berlin. 1936 emigrierte er in die USA, wo er 2011 starb. Seine Werke spiegeln die Suche nach Heimat, Identität und Transzendenz. Immer wieder tauchen Segelschiffe und Küstenlandschaften auf, Sinnbilder für die Sehnsucht nach dem »gelobten Land«, das geschaut, aber nicht betreten wird. Eine Retrospektive ist jetzt im Angermuseum Erfurt zu sehen: »Immer diese Sehnsucht. T. Lux Feininger – Moderne Romantik«. In Erfurt fand im Jahr 1931 T. Lux Feiningers erste Ausstellung statt. Es sei »eine Romantik ohne Schmalz und Saccharin« beurteilte seinerzeit ein Kritiker begeistert die Arbeit des damals 20-jährigen Bauhaus-Absolventen. Tatsächlich ist viel in Feiningers Werk typisch für die Romantik: Subjektives, Fragmentarisches, Ironisches, Alltägliches, das auf das Geheimnis hinter den Dingen deutet. Mehr zu seinem einzigartigen Stil lässt sich in einem ausgezeichneten Begleitband nachlesen.
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