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Hilfe in Zahlen

vom 06.05.2011
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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(OECD) definiert öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA – ) als Leistung, die von öffentlichen Stellen stammt und Entwicklungsländern entweder direkt oder über internationale Organisationen zukommt. Das Ziel der ODA: die sozioökonomische Entwicklung der Empfängerländer fördern. Die Hilfe nimmt dabei vielfältige Formen an: Beratung, bezuschusste Darlehen, Schuldenerlass, Handelserleichterungen sowie Transfer von Know-how, Waren und Dienstleistungen. Der Beginn der Entwicklungshilfe fällt mit der Gründung der OECD in Paris Anfang der 1960er-Jahre zusammen. Seitdem folgen die Bemühungen des Nordens, dem Süden zu helfen, wechselnden Theorien, Modellen und Paradigmen. Zur Jahrtausendwende verkündeten die Staats- und Regierungschefs der UN-Vollversammlung acht sogenannte Millenniumsziele: So will die Staatengemeinschaft bis 2015 beispielsweise den Anteil der Weltbevölkerung, der unter extremer Armut und Hunger leidet, halbieren und allen Kindern eine Grundschulausbildung ermöglichen. Während Deutschland in absoluten Zahlen zu den größten Geberländern gehört, liegen gemessen am Bruttonationaleinkommen Norwegen und Schweden vorne. Im Jahr 2010 betrug die gesamte Entwicklungshilfe rund 90 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die globalen Rüstungsausgaben waren im selben Jahr mit 1,15 Billionen Euro mehr als zehnmal so hoch.

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