Immer mehr Naturkatastrophen im Süden
Angesichts der verheerenden Überflutungen in Kenia haben kirchliche Hilfswerke zu Spenden aufgerufen. Missio-Präsident Wolfgang Huber, der sich gerade auf einer Reise durch das Land befindet, sagte: »Das Leid der von den verheerenden Überschwemmungen betroffenen Menschen ist grauenhaft. Unzählige Familien haben alles verloren.« Wie so oft treffe es die Ärmsten am schlimmsten. »Die Slums liegen niedriger, die Straßen dort sind weniger gut befestigt, und die mit schlichten Materialien gebauten Häuser können dem Wasser kaum standhalten.« Zunehmende Extremwetterlagen bedrohen vor allem den globalen Süden, der am Klimawandel kaum Schuld trägt. Es sei daher eine Frage der Gerechtigkeit, so Dagmar Pruin, Präsidentin von »Brot für die Welt«, bei Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit nicht zu kürzen. »Ich bitte die Bundesregierung dringend, die bestürzenden Sparpläne zu hinterfragen und die Prioritäten anders zu setzen. Weltweit nehmen Krisen und Katastrophen zu, der Klimawandel schreitet ungebremst voran. Deutschland kann und muss eine gerechtere und solidarischere Welt ermöglichen.«
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