Der Untergang des Abendlandes ist es nicht

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Der Untergang des Abendlandes sei es nicht, hatte 1998 Lothar Wilken, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände in Mecklenburg-Vorpommern, gesagt. Damals schmiedete der Sozialdemokrat Harald Ringstorff in Schwerin die bundesweit erste Koalitionsregierung mit der PDS. Zwei Jahre später ist Wilken, zum Unmut der institutionalisierten Unternehmerschaft, bei seinem Urteil geblieben. »Es hätte schlimmer kommen können«, wiederholte er jüngst bei einem Verbandstreffen.
Dort unkt dieser Tage zwar niemand offen vom Untergang der Hauptstadt, aber konservative Kritiker sehen mit einem rot-roten Senat für die Zukunft der Kapitale schwarz. Die Vernunftehe der SPD mit den SED-Erben sei imageschädigend, investitionsfeindlich und opportunistisch, tönt es aus dem Blätterwald. Wer glaubt, mit Sozialisten sei gut sparen, sei selbst ein Narr,
