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Männergott in Frauenhand

»Baustelle Christentum«: Wenn der Glaube an einen personalen Gott abhandenkommt – was dann? Über Feminismus und Christus-Mystik – und die Sehnsucht, »Du« sagen zu dürfen
von Britta Baas vom 28.05.2010
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Das Christentum gibt es rund 2000 Jahre; in der Bibel wird von der Beziehung zwischen Gott und den Menschen berichtet. Es ist zu lesen, dass in der Lebenswelt der Geschichtenerzähler, der Akteurinnen und Akteure von damals über Gott häufig als Person gesprochen wird. Er ist wütend oder freundlich, strafend oder liebevoll – und manchmal sogar verstockt. So wie die Menschen auch. Doch die Geschichte des Christentums geht weiter. Irgendwann ist von Gott Vater und Sohn die Rede, dann vom dreieinen Gott – und im 21. Jahrhundert ist vielen Christinnen und Christen schließlich der Glaube an einen personalen Gott abhandengekommen.

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