»Wir wollen frei sein, wir wollen leben, wir wollen Frieden«
Die Einreise in den Gaza-Streifen ist vergleichbar mit dem Zutritt zu einem deutschen Hochsicherheitsgefängnis. Ist man Politiker, Diplomat, Journalist oder Mitarbeiter der Vereinten Nationen oder des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, gewährt einem das israelische Militär meist die Einreise. Doch selbst Prominente wie der deutsche Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, Ex-US-Präsident Jimmy Carter oder Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu wurden schon am israelischen Übergang Erez zurückgeschickt. Da Palästinenser bis heute unter israelischer Besatzung leben müssen, bestimmt Israel allein über die Einreise in den Gaza-Streifen. Er ist etwa so groß wie das Stadtgebiet von Köln. In ihm leben dicht gedrängt anderthalb Millionen Palästinenser.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

