Vatikan ermittelt nicht gegen Bischof Hanke
Der Vatikan hat mitgeteilt, dass er kein Ermittlungsverfahren gegen Bischof Gregor Maria Hanke über dessen Rolle im Eichstätter Finanzskandal einleiten will (vgl. Publik-Forum 3/2018, S. 40 und 4/2018, S. 10). Rom wolle zunächst die Ergebnisse der staatlichen Ermittlungen abwarten. Durch betrügerische Machenschaften von Mitarbeitern der Finanzverwaltung ist dem Bistum ein Schaden von mindestens einer Million Euro entstanden. Fachleute rechnen jedoch mit höheren Verlusten. Nach Bekanntwerden des Skandals haben 18 Katholiken beim Vatikan Anzeige gegen Bischof Hanke wegen Verletzung seiner Amtspflichten gestellt. Er und sein damaliger Finanzchef, Domdekan Willibald Harrer, trügen die Hauptverantwortung für die durch »spekulative Geldanlagen eingetretenen horrenden Verluste«. Der Beschwerdeführer Walter Hürter zeigte sich über die Antwort aus Rom enttäuscht.
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