Rote Linie am Hambacher Forst
Der Protest im Hambacher Forst geht weiter: Am zweiten Sonntag im Mai kamen rund 1200 Menschen in den vom Kohletagebau bedrohten Wald. Sie hielten rote Transparente in den Händen und zogen damit eine deutliche rote Linie auf dem Wall zwischen den Baggern des Energieriesen RWE und den Bäumen. Viele trugen zudem rote Jacken, Kappen oder Capes. Nur die Banner mit der Aufschrift »Hambacher Forst bleibt« waren grün. Gleichzeitig feierten die Demonstrierenden ein Jubiläum: Im Mai vor fünf Jahren fand der erste gewaltfreie Waldspaziergang statt.
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