Interview mit Tomáš Halík
»Das Spannendste liegt noch vor uns«
von
Michael Schrom
vom 26.05.2022
Scharfer Analytiker: Der Prager Religionsphilosoph Tomas Halik (Foto: flickr/cc by-sa 2.0)
Publik-Forum: Herr Halík, viele Christen sagen: Für meinen Glauben brauche ich keine Kirche mehr. Ist das der Beginn eines religionslosen Christentums? Oder ein Anzeichen dafür, dass das Christentum von der Bildfläche verschwindet?
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Datum der Erstveröffentlichung: 27.05.2022
Tomáš Halík, geboren 1948 in Prag, ist einer der bekanntesten Intellektuellen Tschechiens. Er studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie, durfte aber aus politischen Gründen nicht lehren. Das Christentum entdeckte er im Untergrund. Heimlich studierte er Theologie und wurde in der DDR zum Priester geweiht. Nach der Wende wurde er in Breslau für Praktische Theologie und in Prag für Soziologie habilitiert. Er war ein Berater Václav Havels. 2014 erhielt er für sein religiöses Werk den Templeton-Preis, 2019 wurde er für seinen Einsatz für die deutsch-tschechische Versöhnung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Tomáš Halík, geboren 1948 in Prag, ist einer der bekanntesten Intellektuellen Tschechiens. Er studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie, durfte aber aus politischen Gründen nicht lehren. Das Christentum entdeckte er im Untergrund. Heimlich studierte er Theologie und wurde in der DDR zum Priester geweiht. Nach der Wende wurde er in Breslau für Praktische Theologie und in Prag für Soziologie habilitiert. Er war ein Berater Václav Havels. 2014 erhielt er für sein religiöses Werk den Templeton-Preis, 2019 wurde er für seinen Einsatz für die deutsch-tschechische Versöhnung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

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