Moses Mendelssohn
Zuwanderer, Aufklärer, Philosoph


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Ausstellung. Wie redet man mit Andersdenkenden? Wie kontert man Fake News? Schwächt Integration die kulturelle Identität? Diese Fragen beschäftigten den deutschen jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786). Das Jüdische Museum Berlin stellt ihn in seiner aktuellen Ausstellung »Wir träumten von nichts als Aufklärung« als Zuwanderer, Aufklärer und Selfmade-Intellektuellen dar. Als gesetzestreuer Jude verband er die Tradition mit den Ideen der Aufklärung, forderte Gleichberechtigung für Juden und uneingeschränkte Gedanken- und Redefreiheit für alle. Indem er die Tora übersetzte, machte er religiöses Wissen allen zugänglich. Die Ausstellung macht deutlich: Seine Ideen zur Gleichberechtigung der Religionen und zu einer pluralen Gesellschaft wirken bis heute. Wer nicht in die Ausstellung gehen kann: Das Museum bietet auf seiner Website einen ausführlichen Einblick in das Leben von Moses Mendelssohn, mit zahlreichen Bildern, gut gegliedert in Lebensabschnitte.
Moses Mendelssohn. Bis 11. September
im Jüdischen Museum Berlin
