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Geflüchtete
Deutlich mehr Abschiebungen

Fast 5000 Menschen ohne Aufenthaltsstatus mussten im ersten Quartal Deutschland verlassen. Häufig aber scheitern Rückführungen.
vom 27.05.2024
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Die Zahl der Abschiebungen in Deutschland ist im ersten Quartal des laufenden Jahres um mehr als ein Drittel gestiegen. Insgesamt seien bis Ende März 4791 Menschen ohne Aufenthaltsstatus aus Deutschland abgeschoben worden, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeute dies eine Zunahme von rund 34 Prozent. Jedoch kommen Abschiebungen weiterhin oft gar nicht zustande. 7048 geplante Rückführungen seien zuletzt gescheitert. Überwiegend waren die Betroffenen nicht auffindbar oder Flüge seien geplatzt. Seltener spielten medizinische Gründe eine Rolle. Das Ende Februar in Kraft getretene sogenannte Rückführungsverbesserungsgesetz dürfte noch keinen nennenswerten Einfluss auf die Zahlen haben.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 10/2024 vom 31.05.2024, Seite 31
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