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Das vatikanische Manifest

Rund 150 Jahre nach Karl Marx rechnet Papst Franziskus mit dem globalen Finanzkapitalismus ab. Seine Rezepte sind radikal. Doch wie steht es mit kircheneigenen Banken und Einrichtungen?
von Wolfgang Kessler vom 08.06.2018
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Eines muss man Papst Franziskus lassen. Immer wieder mischt der Argentinier die Wirtschafts- und Finanzwelt auf, wenn sie sich gerade selbstzufrieden zurücklehnt – wie zurzeit. Denn trotz vereinzelter Warnungen vor dem Crash freuen sich Politik, Wirtschaft und Banken über hohe Zuwachsraten und steigende Steuereinnahmen. Für viele ist deshalb alles gut. Nicht für den Vatikan.

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