Kanada schränkt Waffenbesitz ein
Nach dem Schulmassaker im texanischen Uvalde, bei dem ein 18-Jähriger an einer Grundschule 19 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen erschossen hat, wird auch in Kanada über das Waffenbesitzrecht debattiert. Anders als in den USA, wo konservative Kreise dafür plädieren, künftig Lehrerinnen und Lehrer zu bewaffnen, erhält Kanadas Premier Justin Trudeau breite Zustimmung für seine Pläne, den Waffenbesitz einzuschränken. »Je weniger Waffen es in unseren Gemeinden gibt, desto sicherer sind wir alle«, sagte Trudeau, der als Reaktion auf die Ereignisse in den USA ein neues Waffengesetz vorgelegt hat. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als sicher.
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