Wer Kardinal wird – und wer nicht
Papst Franziskus setzt seine Personalpolitik unbeirrt fort. Die 21 Bischöfe, die er am 27. August zu Kardinälen »kreieren« will, kommen überwiegend aus der Peripherie der Weltkirche, zum Beispiel William Goh Seng Che, Erzbischof in Singapur; Richard Kuuia Baawbor, Bischof von Wa in Ghana oder der Italiener Giorgio Marengo, Apostolischer Präfekt im mongolischen Ulan Bator. Er ist mit 47 Jahren der jüngste Kandidat für das ranghöchste Gremium in der katholischen Kirche und vertritt auch die kleinste Ortskirche. In der Mongolei gibt es erst seit 1991 eine katholische Gemeinde. Heute umfasst die Präfektur Ulan Bator 1400 Gläubige, aufgeteilt in vier Pfarreien. Missionseifer und Minderheitensituationen scheinen für Franziskus ein wichtiges Kriterium zu sein.
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