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»Verborgen unter dem Staub der Politik«

Ein Instrument der Zivilgesellschaft wird im Iran immer wichtiger: der Film als Form des Widerstands
von Kambiz Behbahani vom 19.06.2012
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Es ist ein Film über die Trennung eines Paares. Über die Sehnsucht der Frau, Teheran zu verlassen. Und auch ein Streifen über Menschen, die an religiösen Gefühlen zweifeln. Am 27. Februar dieses Jahres wurde der iranische Film »Nader und Simin – eine Trennung« mit dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film ausgezeichnet. Es war der erste iranische Film, der diese hohe Ehrung erhielt. Ein Jahr zuvor hatte er bei den Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären gewonnen. Im Land selbst hat das Ärger gebracht. Den herrschenden Klerikalen sind alle Anerkennungen von iranischen Filmen durch internationale Festivals ein Dorn im Auge. Sie sind für sie die Bestätigung für den westlichen Sittenverfall, auch im iranischen Film.

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