Eine anarchische Idylle
Der Duft von Olivenöl und frisch gehackten Kräutern zieht durch die große Wohnküche. Es ist vier Uhr nachmittags, Jan und Sven stehen Schulter an Schulter am großen Esstisch und schneiden Tomaten, Auberginen und Rote Bete in dicke Scheiben. Wiesenblumen leuchten im Krug neben dem Schneidebrett, Sonnenlicht wirft flirrende Muster auf die Tischplatte. Auf dem Olgashof kochen die Bewohner reihum im Wechsel. Zwei Stunden bleiben Jan und Sven noch für ihr heutiges Menü. Um Punkt achtzehn Uhr schallt ein Gong über das weitläufige Gelänge des historischen Gutshauses und bittet die Kommunarden zu Tisch.
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