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Straßenkinder aktiv

vom 23.06.2017
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Straßenkinder wünschen sich mehr Unterstützung von der Politik. So solle es auch in Deutschland nach dem Modell »Housing First« aus Dänemark geschützten und bedingungslosen Wohnraum für Kinder und Jugendliche geben, die auf der Straße leben, forderten Vertreter der dritten »Konferenz der Straßenkinder« von Familienministerin Katarina Barley (SPD). Außerdem sollten mehr Straßenjugendliche zu Sozialarbeitern ausgebildet werden. Straßenkinder und -jugendliche aus Notschlaf- und Erstanlaufstellen in ganz Deutschland waren im brandenburgischen Jamlitz zusammengekommen. Zu den Veranstaltern gehörten die Vereine Karuna und Momo, die sich für Straßenkinder einsetzen. Laut Karuna sind 37 000 Jugendliche in Deutschland ohne festen Wohnsitz.

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