Das Dilemma des Fairen Handels
Wir sind glücklich«, sagt Kleinbauer Wilmar Garcia beim Gang zwischen den Kaffeesträuchern mit ihren roten Bohnen, einige Zeit vor Beginn der Corona-Pandemie. Das wettergegerbte Gesicht des 46-jährigen Kaffeebauern strahlt, als er gemeinsam mit seiner Frau Maria von ihrem Leben in den Hügeln am Rande des Valle de Cauca in Kolumbien erzählt. Drei Kinder haben sie hier großgezogen. Ihr Haus hat mehrere Zimmer, sie besitzen Computer, Auto und Moped. »Unsere Arbeit lohnt sich«, sagen die beiden und loben ungefragt den Fairen Handel.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

