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Leserbrief
Keine Menschenopfer!

vom 25.06.2024
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Zu: »Die Ukraine bei der Rekrutierung unterstützen?« (10/2024, Seite 8-9)

Der ehemalige Oberst Roderich Kiesewetter sieht die geflüchteten jungen Männer aus der Ukraine als Potenzial für die Front, um die bereits ausgefallenen oder getöteten Männer an der Front zu ersetzen. Ich kann jeden jungen Mann aus der Ukraine verstehen, der geflüchtet oder ausgereist ist, um dem Gemetzel an der Front zu entgehen. Das Leben hat man nur einmal. Warum sollen Menschen geopfert werden, wenn die Politik mit ihrer Diplomatie völlig versagt und in ihrem Versagen die Alternative nur in einer kriegerischen Auseinandersetzung sieht? Eigentlich ist aus deutscher Sicht die Frage der Rückführung der jungen Männer aus der Ukraine durch unser Grundgesetz gedeckelt: »Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.« Wolfgang Reuner, Königs Wusterhausen

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 12/2024 vom 28.06.2024, Seite 62
Verletzlichkeit ernst nehmen
Verletzlichkeit ernst nehmen
Für eine Medizin, die den Menschen sieht

Was Sabine Müller-Langsdorf schreibt, zeigt ja, dass die Ukraine nicht das Land ist, das »europäische Werte« verteidigt. Und dass so viele Wehrpflichtige sich schnell abgesetzt haben trotz Ausreiseverbots, zeigt den Riss in der »mutigen Verteidigung« des erschöpften Volkes (nicht der Regierung), das genauso getäuscht wird über die wahren Ursachen des Krieges wie wir Europäer. Niemand kann gewinnen. Die USA werden ihr Ziel nicht erreichen, Russland mithilfe der Nato-Mitgliedschaft der Ukraine so zu schwächen, dass es »für immer« kein Wirtschaftskonkurrent mehr sein wird und in der Weltpolitik nichts mehr zu sagen hat. Das zeigt sich schon lange und kostet unnötige Menschenleben und Ressourcen. Erika Leube, Heilbronn

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