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Kinotipp
Tragikomische Odyssee durch die Wüste

Als die beiden Geldeintreiber Hamid und Mehdi einen besonderen Auftrag übernehmen, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wende. Der Film »Déserts – Für eine Hand voll Dirham« verbindet menschliche Verlorenheit mit lakonischem Humor.
von Birgit Roschy vom 25.06.2024
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Notorisch erfolglos: Die Geldeintreiber Hamid (Fehd Benchemsi) und Mehdi (Abdelhadi Taleb) mit Häftling (Rabii Benjhaile) im Film »Déserts – Für eine Hand voll Dirham« (D/Marokko 2023) von Faouzi Bensaïdi. (Foto: Camino Filmverleih)
Notorisch erfolglos: Die Geldeintreiber Hamid (Fehd Benchemsi) und Mehdi (Abdelhadi Taleb) mit Häftling (Rabii Benjhaile) im Film »Déserts – Für eine Hand voll Dirham« (D/Marokko 2023) von Faouzi Bensaïdi. (Foto: Camino Filmverleih)

Kino. Hamid und Mehdi sind wahrhaft Pechvögel. Die Geldeintreiber eines dubiosen Inkassobüros werden von ihrer Chefin buchstäblich in die Wüste geschickt. Doch bei den Schuldnern in den bettelarmen Dörfern im Süden Marokkos ist nichts zu holen, außer hie und da eine Ziege, ein Teppich oder ein Sack Phosphat. Dabei steht den beiden Freunden, die auch in der staubigen Einöde stets in Anzug und Krawatte gekleidet sind, selbst das Wasser bis zum Hals. Notorisch erfolglos, droht ihnen die Kündigung. Doch Hamid will bald heiraten, und Mehdi, von seiner Frau verlassen, muss seine Tochter versorgen. Dann begegnen sie einem Mann, der einen Strafgefangenen im Gefängnis abliefern soll und sie bittet, diesen Auftrag für eine nette Summe Geld zu übernehmen ...

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Schlagwörter: Kino Marokko
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