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Die Reichen schlagen zurück

Paraguay: Warum der Präsident der Armen abgesetzt wurde
von Manfred Etscheid vom 04.07.2012
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Die Absetzung des paraguayischen Staatspräsidenten Fernando Lugo wird von allen Staatschefs Lateinamerikas als »parlamentarischer Putsch« gewertet. Der ehemalige Armen-Bischof galt als Hoffnungsträger, als er im August 2008 das Amt des Staatschefs übernahm. Allerdings hatte Lugo im Parlament nie eine Hausmacht. Die beiden großen Parteien, die Colorados und jetzt auch seine ehemaligen Verbündeten, die Liberalen, stehen ihm feindlich gegenüber, weil sie privilegierte Schichten vertreten.

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