Erstmals wird gegen Seenotretter ermittelt
Im August soll es vor der libyschen Küste losgehen für den gemeinnützigen Verein Mission Lifeline aus Dresden, der Flüchtlinge im Mittelmeer retten will. Mit 190 000 Euro sind rund achtzig Prozent der angepeilten Spendensumme von 240 000 Euro zusammengekommen, mit der ein Rettungsschiff gekauft werden soll. Mitten in die Vorbereitungsphase platzte die Nachricht, dass gegen den Verein ermittelt wird. Der Vorwurf: »Versuch des Einschleusens von Ausländern«. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Mitglieder des Dresdner Flüchtlingshilfe-Vereins. Damit wird zum ersten Mal in Deutschland gegen Seenotretter ermittelt. Die Ermittlungen führt die Bundespolizei.
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